OECD [1] ist die Abkürzung für "Organization for Economic Cooperation and Development", das bedeutet "Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung". Die OECD [1] gibt es seit 1961. Sie ging aus einer ähnlichen Organisation hervor, die ab 1948 den wirtschaftlichen Aufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg [2] vorantreiben sollte.
In dieser Organisation sitzen Vertreter verschiedener Staaten zusammen und versuchen
So forderte die OECD [1] in ihrem Wirtschaftsbericht 2008 für Deutschland unter anderem die Senkung der Steuern [3] für Unternehmer und eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes.
Der Austausch von Erfahrungen und deren Analyse steht bei der OECD [1] im Vordergrund. So sollen Probleme frühzeitig erkannt und Lösungsvorschläge rechtzeitig erarbeitet werden. Seit mehr als 40 Jahren werden deshalb die ökonomischen und sozialen Daten der OECD [1]-Mitgliedsländer statistisch erfasst und ausgewertet.
Fast alle Mitglieder der OECD [1] kommen aus Industriestaaten. Zur Zeit gibt es 34 Mitglieder, nämlich: Australien, Belgien, Chile, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA.
Beitrittskandidat ist Russland. Weitere Interessenenten sind: Brasilien, China, Indien, Indonesien, Lettland und die Republik Südafrika.